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Studium auch ohne Abitur möglich

Wer die richtige berufliche Qualifizierung hat, kann heute auch ohne Abitur studieren.

Gute Nachrichten für beruflich Qualifizierte, Techniker und Meister, die sich weiterbilden möchten: Mit einem solchen Berufsabschluss ist ein Studium auch ohne Abitur bzw. Hochschulreife möglich.

Weniger als zwei Prozent der beruflich Qualifizierten studieren

Grund für die Liberalisierung der Hochschulzulassungsberechtigung ist vor allem der Fachkräftemangel im IT- und Ingenieurbereich, der sich Prognosen nach in den nächsten Jahren noch massiv verstärken wird. Dennoch studieren der aktuellen OECD-Studie „Bildung auf einen Blick“ zufolge nur weniger als zwei Prozent der beruflich Qualifizierten, Techniker und Meister an einer Universität oder Fachhochschule. Die Gründe: An den Hochschulen fehlen die geeigneten Rahmenbedingungen für ein berufsbegleitendes Studium und viele Weiterbildungsinteressierte möchten ihre Berufstätigkeit nicht aufgeben.

Studium ohne Abitur auch an Fernhochschule möglich

Dabei ist ein Studium ohne Abitur auch an einer Fernhochschule möglich. Um dort zu studieren, muss der Beruf nicht aufgegeben werden – stattdessen kann man die neu erlernten Kompetenzen direkt im Job anwenden. Ein Drittel der Studierenden der größten privaten Hochschule für Technik, der Wilhelm Büchner Hochschule, studiert ohne Abitur. Damit liegt der Anteil weit über dem Durchschnitt aller Hochschulen in Deutschland.

Hinsichtlich Studiendauer und -erfolg unterscheidet sich das Studium ohne Abitur nicht zu einem Studium mit der Allgemeinen Hochschulreife. „Das flexible Studienkonzept und die intensive Betreuung kommen Studierenden ohne Abitur enorm entgegen. Mit ihrer hohen Motivation und Abschlussorientierung stehen sie den Studienkollegen mit Abitur in nichts nach – weder in der Leistung noch in der Dauer des Studiums“, fasst Thomas Kirchenkamp, Kanzler der Wilhelm Büchner Hochschule, zusammen.

Spezielle Einführungsveranstaltungen für Nicht-Abiturienten

Kirchenkamp rät, die Bewerber bei Studienbeginn dort abzuholen, wo sie stehen. „Um den Einstieg ins Studium zu erleichtern, bieten wir Brückenkurse in Mathematik und Physik, spezielle Einführungsveranstaltungen sowie individuelle Betreuung bei der Organisation eines Fernstudiums sowie bei fachlichen Fragen.“

Für die Berufstätige ist die praktische Erfahrung im Studium meist von großem Vorteil. „Die Berufstätigkeit ist einer der Hauptunterschiede gegenüber den Studenten, die sich direkt nach der Hochschulreife an Präsenzhochschulen immatrikulieren“, erklärt Kirchenkamp. Sie können ihre Berufspraxis mit in die Hochschule tragen und Lösungsansätze im Studium finden.

Welche Studiengänge bietet die Wilhelm Büchner Hochschule an?

Das Studienangebot der staatlich anerkannten Fernhochschule richtet sich schwerpunktmäßig an Berufstätige und umfasst Bachelor- und Masterstudiengänge in den Fachrichtungen Informatik, Elektro- und Informationstechnik, Mechatronik, Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen und Technologiemanagement. Alle Studiengänge zeichnen sich dadurch aus, dass sie nicht nur das nötige technische Fachwissen, sondern auch fachübergreifende Kompetenzen wie Betriebswirtschaft, Führung und Kommunikation vermitteln.

Weitere Informationen zum Angebot der Wilhelm Büchner Hochschule

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