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Private Hochschulen haben hohen Zulauf
Die Zahl der Studierenden an privaten Hochschulen in Deutschland ist in den letzten Jahren stark gestiegen.
Nach offiziellen Angaben des Statistischen Bundesamtes sei die Zahl der Studenten seit dem Winter 2000/2001 verdoppelt worden. Insgesamt sind dies 4,5 Prozent der gesamten Studierendenschaft.
Im internationalen Vergleich ist diese Zahl weiterhin sehr gering. Dennoch ist der Trend eindeutig, denn noch vor gut einem Jahrzehnt lag die Zahl der Studenten an privaten Hochschulen bei lediglich 1,4 Prozent. Private Fachhochschulen sind dabei im Vergleich zu den Universitäten wesentlich stärker frequentiert: der Anteil der Studenten an privaten Einrichtungen liegt hier bei 12,3 Prozent, während es bei den Universitäten nur 0,9 Prozent sind.
Diese Zunahme in den Studentenzahlen spiegelt sich auch in den neu eingerichteten privaten Hochschulen wieder. In den letzten neun Jahren hat sich auch hier der Anteil der privaten Einrichtungen an der Gesamtzahl der Hochschulen verdoppelt. Gut 25 Prozent aller Hochschulen in Deutschland sind mittlerweile privat geführt.
Absoluter Spitzenreiter bei den privaten Einrichtungen ist dabei Hamburg: über 50 Prozent studieren dort an privaten Hochschulen. Das Saarland (33,4 Prozent) und NRW (23,5 Prozent) belegen Platz zwei und drei. Ganz anders sieht es hingegen in den ostdeutschen Bundesländern aus. Dort existieren praktisch so gut keine privaten Hochschulen.





