E-Mail Drucken
bachelor-abschlusseine-deutsche-hochschulehausarbeiten-schreibenhochschulcampus

Fernlehrgang

Heilpraktiker - mit med. Vorkenntnissen

Der Beruf Heilpraktiker wird immer attraktiver. In langen Gesprächen mit dem Patienten findet ein Heilpraktiker heraus, wo sich die Schwachstellen im Körper befinden. Unter Einbeziehung der psychischen Verfassung oder der Ernährung sucht der Heilpraktiker die Ursache der Krankheit. Das Naturheilverfahren bekämpft nämlich nicht – im Gegensatz zur Schulmedizin – die Symptome der Krankheit. Es geht dabei mehr darum, herauszufinden, wodurch die Krankheit entstanden ist.



Der Fernlehrgang „Heilpraktiker – mit med. Vorkenntnissen“ bereitet Sie optimal auf die bevorstehende amtsärztliche Prüfung vor. Bei dieser wird sicher gestellt, dass der Proband keine Gefahr für die Volksgesundheit darstellt. Die Heilpraktiker-Prüfung enthält zum einen Bereiche der Medizin und zum anderen Themengebiete der Naturheilkunde und Alternativmedizin, wie zum Beispiel:

  • Anatomie, Physiologie und des Menschen
  • Kenntnisse in der allgemeinen Krankheitslehre, Erkennung und Unterscheidung von Volkskrankheiten
  • Erkennung und Erstversorgung akuter Notfälle und lebensbedrohlicher Zustände
  • Techniken der klinischen Injektions- und Punktionstechniken, Blutabnahme
  • Praxishygiene, Desinfektion, Sterilisation

Nach erfolgreich abgeschlossener Prüfung dürfen Sie sich Heilpraktiker mit Vollzulassung nennen. Sie haben die Möglichkeit, eine eigene Praxis zu eröffnen oder zusammen mit Ärzten oder Psychotherapeuten eine Gemeinschaftspraxis zu betreiben. Aber auch für die private Anwendung kann der Fernlehrgang zum Heilpraktiker nützlich sein. Dadurch, dass sie den menschlichen Körper besser analysieren können, sind sie in der Lage, für jede Krankheit eine sanfte Naturheilmethode zu finden. So können Sie hin und wieder auf hoch dosierte verschreibungspflichtige Medikamente verzichten und Ihren Körper die Arbeit machen lassen.

Fernlehrgang „Heilpraktiker - mit med. Vorkenntnissen" im Überblick
Voraussetzungen

 

  • Mindestens ein Realschulabschluss oder einen vergleichbaren schulischen Abschluss
  • Eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem medizinischen Assistenzberuf
  • Die Absolvierung eines Erste-Hilfe-Kurses
  • Bei medizinisch nicht Vorgebildeten wird die Bereitschaft der Teilnahme am Seminar vorausgesetz
Voraussetzungen Für die Prüfung:
  • Vollendung des 25. Lebensjahres
  • ein Hauptschulabschluss
  • ein gutes polizeiliches Führungszeugnis
  • Vorweis eines ärztlichen Attests über körperliche und geistige Gesundheit
Lehrgangsbeginn Jederzeit
Lehrgangsdauer 20 Monate
Mögliche Lehrgangsinhalte
  • Grundlagenwissen
  • Der Bewegungsapparat
  • Das Herz
  • Kreislauf- und Blutgefäßsystem
  • Blut, Lymph- und Immunsystem
  • Atmungsorgane
  • Verdauungsorgane
  • Leber, Gallenblase und Pankreas
  • Hormone und Stoffwechsel
  • Nieren und Harnwege
  • Geschlechtsorgane, Schwangerschaft, Kinder
  • Nervensystem und Sinnesorgane
  • Die Haut
  • Infektionskrankheiten
  • Psychologie und Psychiatrie
  • Notfall, Schock und Erste Hilfe
  • Gesetzeskunde
  • Naturheiltherapien
  • Anamnese und Untersuchung
Abschluss Aushändigung eines Zertifikats
Berufsaussichten/ Tätigkeitsfelder Krankenpfleger, Arzthelferin, MTA, Physio- und Ergotherapeut, Medizinischer Bademeister, Hebamme, Fußpfleger/in, Masseur, Eröffnung einer eigenen Praxis
Gut zu wissen Zusätzlich zum Fernlehrgang bieten die Fernakademien ein zweitägiges Seminar an, das notwendige Fertigkeiten, wie Untersuchungsmethoden oder Injektionstechniken, für die amtsärztliche Prüfung vermittelt. Wenn Sie bereits eine medizinische Vorbildung haben, können Sie freiwillig am Seminar teilnehmen.

Anbieter des Fernlehrgangs "Heilpraktiker - mit med. Vorkenntnissen"

Bei folgenden Instituten können Sie einen Fernlehrgang zum "Heilpraktiker - mit med. Vorkenntnissen" absolvieren:

Was ist der Unterschied zwischen Naturheilkunde und Alternativmedizin?

Heilpraktiker wenden, je nach Krankheitsbild, zwei verschiedene Methoden an: die Alternativmedizin und die Naturheilkunde. Die Alternative Medizin ist eine Sammelbezeichnung für unterschiedliche Behandlungsmethoden und diagnostische Konzepte, die sich als Alternative oder Ergänzung zur Schulmedizin verstehen. Die in Europa bekanntesten alternativen Behandlungsmethoden sind Homöopathie und Akupunktur.

Andere Verfahren der Alternativmedizin sind:

  • Ernährungstheorien
  • Diäten
  • Verfahren zur Steigerung des Immunsystems

Die Naturheilkunde ist Teil der Alternativmedizin. Hier soll der Körper seine eigenen Fähigkeiten zur Selbstheilung aktivieren. Das geschieht unter anderem durch Licht, Luft, Bewegung, Nahrung, Wasser oder Gedanken. Heilpraktiker wenden aber auch gerne Naturheilpflanzen zur Behandlung ihrer Patienten an. Anis, Arnika oder Brennnesseln: Alle Pflanzen und Kräuter haben eine andere Wirkung. Bei Verdauungsproblemen helfen beispielweise Leinsamen oder Ingwer. Leinsamen können ergänzend zur täglichen Mahlzeit zu sich genommen werden. Ingwer ist als Tee erhältlich. Thymian kann gegen Erkältung helfen und ebenfalls in Form von Tee eingenommen werden.

Heilpraktiker greifen gerne auf die Naturheilmittel zurück, da sie sehr sanft auf den Körper einwirken und lediglich zur Selbstheilung beitragen.