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Fernlehrgang

Naturheilkunde für Tiere: Der Fernlehrgang "Tierheilpraktiker"

Die Homöopathie erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Viele Menschen schwören auf und vertrauen in die Naturheilkunde-Verfahren. Was für den Menschen gut ist, kann dem Tier nicht schaden. Mit der Aufnahme des Fernkurses "Tierheilpraktiker" starten nicht nur Sie sondern auch Ihre tierischen Patienten in eine rosige Zukunft.

Fernlehrgang „Tierheilpraktiker" im Überblick
Voraussetzungen Realschulabschluss oder gleichwertiger Schulabschluss, Mindestalter 21 Jahre
Lehrgangsbeginn Jederzeit möglich
Lehrgangsdauer 20 Monate, bei einer Bearbeitungszeit von 9 Stunden pro Woche
Lehrgangsinhalte

Grundlagen der Veterinärmedizin:

  • Anatomie und Physiologie,
  • Pathologie (am Beispiel von Hund, Katze und Pferd)
  • Überblick über schulmedizinische Therapiemethoden
  • Erscheinungsformen, Verhütung und Bekämpfung übertragbarer Krankheiten
  • Methoden der Anamnese
  • Techniken der allgemeinen und körperlichen Tieruntersuchung
  • Diagnosemethoden
  • Injektionstechniken

Grundlagen der Naturheilkunde:

  • Wirkungsweise der Naturheilkunde
  • Möglichkeiten und Grenzen der Naturheilkunde
  • Grundlagen der Homöopathie
  • Grundlagen der Phytotherapie
  • Grundlagen der Bachblüten-Therapie
  • Überblick über weitere Naturheilverfahren

Erste-Hilfe-Maßnahmen:

  • Überprüfung der Vitalfunktionen
  • Versorgung des Notfallpatienten
  • Notfallausrüstung und -medikamente

Tierhaltungsberatung:

  • Verhaltenskunde (Hund, Katze, Pferd) und artgerechte Tierhaltung
  • Aufbau eines Beratungsgesprächs
  • Umgang mit dem Tierpatienten und dem Tierbesitzer

Gesetzeskunde

  • Hygienevorschriften
  • Arzneimittelgesetz und Futtermittelverordnung
  • Tierseuchengesetz und Infektionsschutzgesetz
  • Tierschutzgesetz und Tollwutgesetz
  • Abfallbeseitigung und Tierkörperbeseitigung
  • Heilpraktikergesetz

Grundwissen „Praxisführung“:

  • Gewerbeanmeldung
  • Versicherungen
  • Materialien
  • Gerätschaften und Verbrauchsgüter
  • Berufsordnung
  • Gebührenverzeichnis
  • Werbung
  • Finanzamt und Steuern
Abschluss Abschlusszeugnis der SGD „Grundlagen der Veterinärmedizin und der Naturheilkunde“. Zusatz: SGD-Zertifikat „Tierheilpraktiker/in“
Berufsaussichten/ Tätigkeitsfelder Selbstständigkeit mit einer eigenen Praxis, Beratung von Tierhaltern, Festanstellungen: Tierheime, Tiergeschäften, Naturheilkunde Seminare/Workshops, Zoos (selten)

Anbieter des Fernlehrgangs "Tierheilpraktiker"

Bei folgenden Instituten können Sie einen Fernlehrgang zum "Tierheilpraktiker" absolvieren:

An wen richtet sich der Kurs "Tierheilpraktiker"?

An der SGD kann jeder, der mindestens 21 Jahre alt ist und einen Realschulabschluss bzw. eine gleichwertige oder höhere Schulbildung vorweisen kann, "Tierheilpraktiker" werden. M

edizinische Vorkenntnisse sind dank der von der SGD gut verständlich und anschaulich gestalteten Lehrinhalte nicht nötig. Da die Ausbildung zum Tierheilpraktiker staatlich nicht anerkannt ist, orientiert sich der Aufbau des Kurses an den Anforderungen der Ausbildung für Humanheilpraktiker. Diese wird behördlich überwacht. Somit kann der Lehrgang die Vermittlung eines umfangreichen und fundierten Fachwissens sicherstellen.

Eine ganz grundlegende und wichtige Voraussetzung für den Beruf des Tierheilpraktikers ist die Liebe zu Tieren. Wer den Umgang mit bestimmten Tierarten scheut oder diesem gar mit Angst entgegen blickt, ist für den Beruf ungeeignet. Zudem sollte man der Naturheilkunde gegenüber positiv gestimmt sein und ein gewisses Interesse für sie aufbringen.

Inhalte des Fernlehrgangs

Die Inhalte des Fernlehrgangs sind umfangreich und praxisorientiert gestaltet. Mit dem Beruf geht eine hohe Verantwortung einher, daher werden Sie während der Ausbildung mit dem medizinisch notwendigen Rüstzeug ausgestattet. Hierzu zählen: Anatomie, Physiologie, Pathologie und Therapieverfahren. Darüber hinaus werden Ihnen die erforderlichen Kenntnisse für einen Einstieg in die naturheilkundliche Behandlung von Tieren näher gebracht. Dieses Thema führt Sie in die grundlegenden Wirkprinzipien der Homöopathie, Phytotherapie und Bachblütentherapie ein.

In weiteren Teilen erlernen Sie die Kriterien einer artgerechten Haltung. Die Beherrschung dieser Kriterien wird Ihnen im Beratungsalltag zugutekommen. Abgeschlossen wird der Lehrgang mit dem Thema "Praxisführung".

Lehrgangsdauer & Studienmaterial

Für den neuen SGD-Kurs "Tierheilpraktiker/in" wird eine Dauer von etwa 20 Monaten veranschlagt. Diese kann jedoch durch einen höheren Zeitaufwand - die SGD geht von 9 Wochenstunden aus - verkürzt werden.

Nach erfolgreicher Erarbeitung des von der SGD zur Verfügung gestellten Lernmaterials erhalten Sie als Bestätigung Ihrer erbrachten Leistungen das Abschlusszeugnis der SGD „Grundlagen der Veterinärmedizin und der Naturheilkunde“. Dieses kann auf Wunsch auch als international verwendbares Zeugnis ausgestellt werden.

Zusätzlich zum Abschlusszeugnis der SGD kann das SGD Zertifikat "Tierheilpraktiker/in" erworben werden. Hierzu müssen Sie an 2 Zwischentests, 3 Seminaren sowie der Abschlussprüfung teilnehmen. Die Praxisseminare umfassen jeweils 17 bis 18 Unterrichtsstunden. Haben Sie erfolgreich an den beiden Zwischentests sowie den Seminaren teilgenommen, können Sie an die Abschlussprüfung ablegen. Bestehen Sie diese, wird Ihnen von der SGD das Zertifikat „Tierheilpraktiker/in“ ausgestellt.