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Blockseminar im Studium

Unter einem Blockseminar versteht man, wie der Name schon sagt, eine Reihe oder einen Block von Seminaren. Dabei wird der Lernstoff nicht wie bei anderen Seminaren ein- oder zweimal wöchentlich über das gesamte Semester verteilt unterrichtet, sondern kompakt innerhalb von einigen Tagen.

Das Blockseminar wird daher häufig angesetzt, wenn ein komplexes Thema ansteht, das ausführliche Behandlung und Einbringung der Studierenden verlangt. Es findet daher häufig am Wochenende,  oder in den Ferien statt oder es ersetzt die gewöhnliche Unterrichtswoche.

Wichtiges Merkmal bei einem Blockseminar ist außerdem der Praxisbezug. Deshalb werden häufig Projekte eingebracht, wie zum Beispiel Exkursionen, Planspiele oder Fallstudien. Dabei sollen die Studierenden ihr im Studium theoretisch erlerntes Wissen in die Praxis umsetzen. So sollen analytisches Denken, die Entwicklung von alternativen Lösungen und die Teamfähigkeit geschult werden.

Auch werden zu einem Blockseminar häufig Gastdozenten eingeladen. Fachleute aus dem jeweiligen Bereich, von dem das Blockseminar handelt, referieren über praxisbezogene Inhalte und vermitteln den Studenten somit einen realistischen und greifbaren Eindruck ihres späteren Arbeitsumfeldes.

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