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Lebenshaltungskosten
Während dem Studium entstehen Lebenshaltungskosten
So ein Studium in Deutschland ist eine teure Angelegenheit: Neben den halbjährlich anfallenden Studiengebühren kommen auch noch die Kosten für das tägliche Überleben dazu. Die Lebenshaltungskosten, also die Kosten für Miete, Lebensmittel, Bekleidung etc., müssen jeden Monat aufs Neue aufgebracht werden. Doch wie viel kommt da eigentlich pro Monat auf einen zu?
DDas deutsche Studentenwerk analysiert regelmäßig die Situation der Studienfinzierung als auch die wirtschaftliche Situation von Studierenden. Im Folgenden findet ihr eine Übersicht über die durchschnittlichen Lbenhaltungskosten von Studenten (Quelle: 19. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks):
- Miete: 281 Euro
Der größte Kostenfaktor bei den Lebenshaltungskosten eines Studenten ist die monatliche Mietzahlung. Allerdings schwankt dieser Wert je nach Wohnsituation: In Großstädten liegt der durchschnittliche Mietbetrag höher als in kleineren Städten. Und auch im Osten schlägt die Miete weniger zu Buche als im Westen. Studentenwohnheime oder Wohngemeinschaften bieten aber in jeder Stadt eine preiswertere Möglichkeit, Geld einzusparen als in einer eigenen Wohnung zu leben.
- Verpflegung: 159 Euro
Die Lebenshaltungskosten für Lebensmittel und Getränke belaufen sich auf insgesamt 160 Euro im Monat. Diese errechnen sich aus durchschnittlich ca. 5-6 Euro für Lebensmittel pro Tag, egal ob aus der Mensa oder aus dem Supermarkt.
- Fahrtkosten: 76 Euro
Wer neben seinem Studententicket außerdem das Auto oder öffentliche Verkehrsmittel nutzt, der muss im Monat nochmals ca. 76 Euro draufzahlen. Immerhin müssen dies rund 87% der studentischen Bevölkerung in Deutschland. In diesem Kostenfaktor liegt wohl das größte Einsparungspotenzial bei den Lebenshaltungskosten.
- Krankenversicherung: 59 Euro
Für alle Studenten ab dem 25. Lebensjahr ist eine selbstständige Versicherung gesetzlich vorgeschrieben. Bis zu diesem Zeitpunkt können Studierende bei den Eltern mit versichert bleiben und müssen nichts zahlen. Hierunter fallen auch Arztkosten sowie Medikamente.
- Kleidung: 51 Euro
Hier eine Jeans, dort noch ein T-Shirt und die Socken haben auch schon wieder Löcher… Der modewusste Student gibt im Monat durchschnittlich 51 Euro für seine Kleidung aus.
- Telefon, Internet, Rundfunkgebühren: 35 Euro
In den meisten Hochschulen gibt es einen kostenlosen Internetzugang. Doch in der Regel kann kaum ein Student mehr auf Internet, Telefon, Fernsehen und Radio zu Hause verzichten. Dafür fallen bei den Lebenshaltungskosten insgesamt ca. 35 Euro monatlich an.
- Lernmittel: 33 Euro
Der kleinste Betrag, keine Überraschung, setzt sich bei den Lebenshaltungskosten aus den Lernmitteln zusammen. Im Monat gibt der deutsche Student ca. 33 Euro für Blöcke, Stifte, Bücher etc. aus. Je nach Studienfach unterscheiden sich diese Angaben jedoch. So benötigen Literatur-Studenten mit Sicherheit mehr Bücher als zum Beispiel BWLer.
Insgesamt ergeben sich so Lebenshaltungskosten in Höhe von insgesamt ca. 757 Euro monatlich. Diese Summe ist jedoch nur ein Richtwert. Je nach Wohnort und Lebensstil können die Lebenshaltungskosten recht unterschiedlich ausfallen. Nicht einbezogen sind z.B. Kosten für Urlaube, Reperaturen des Autos oder Stromnachzahlungen. Mit ca. 750 Euro wirst du zwar über die Runden kommen, realistisch betrachtet benötigst du aber eher eine Summe von 800 - 900 Euro montatlich.
Doch auch wenn man sparsam lebt, werden einige Kosten trotzdem etwa gleich bleiben. Einsparungen lassen sich jedoch zum Beispiel durch spezielle Studentenangebote wie beim Frisör, im Café oder in Sportclubs erzielen. Auskunft über solche Möglichkeiten erteilt in der Regel die AStA der jeweiligen Hochschule.
Wer schon einmal einen Überblick über die anfallenden Lebenshaltungskosten haben möchte, wie viel er für seinen gewünschten Studienort einkalkulieren muss, für den bietet der Lebenshaltungskostenrechner für Studenten eine Möglichkeit. Dieser gibt Auskunft über Mietpreise, Kosten für Lebensmittel, Kultur, Freizeit und Sport.
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