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Reisekosten minimierenStudentin in der UniUniversitätsstadtWarten auf eine Mitfahrgelegenheit

Mitfahrgelegenheit

Eine Mitfahrgelegenheit spart nicht nur Kosten

Dein Semesterticket reicht nicht aus, um nach Hause zu kommen? Ein eigenes Auto kannst du dir nicht leisten? Dann sind Mitfahrgelgenheiten eine gute Alternative: Du sparst Kosten, schützt die Umwelt und hast Gesprächsstoff.

Für wen eignet sich die Mitfahrgelegenheit besonders?

Zum einen profitieren Studenten von der Mitfahrgelegenheit, da sie oft mehrere Autostunden von der Heimat entfernt studieren. Da das Semesterticket für Bus und Bahn in der Regel regional begrenzt ist, kommen viele Studenten damit nicht bis vor die elterliche Haustür.

Eine Mitfahrgelegenheit gibt ihnen die Möglichkeit, die Kosten für die Heimreisen zu reduzieren. Dabei können sie auch auf die öffentlichen Verkehrsmittel zurückgreifen und sich beispielsweise für Gruppentickets wie das „Schönes-Wochenende-Ticket" der Deutschen Bahn zusammen tun, wenn sie den gleichen Zielort haben. So lassen sich teure Einzeltickets auf ein Minimum senken. Natürlich ist auch eine Mitfahrgelegenheit im Auto möglich. Wenn ihr als Student über ein eigenes Fahrzeug verfügt, seid ihr zwar mobil, aber Kosten habt ihr trotzdem. Deshalb freut ihr euch bestimmt über jeden Mitfahrer, mit dem ihr euch die Spritkosten teilen könnt.

Aber auch Berufspendler profitieren von der Mitfahrgelegenheit. Heutzutage arbeiten viele Berufstätige nicht direkt in ihrer Stadt, sondern auch gerne mal 2 bis 3 Autostunden davon entfernt. Täglich müssen sie hunderte von Kilometern hinter sich lassen, um zu ihrem Arbeitsplatz zu kommen. Die Pendlerpauschale ermöglicht zwar eine steuerliche Absetzung ab dem ersten Kilometer -  aber wie immer gibt es auch hier Ausnahmen. Bei der Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln dürfen beispielsweise nicht mehr als 4.500 Euro pro Jahr anfallen.

Wie finde ich den passenden (Mit-)Fahrer?

Bis vor einiger Zeit wurde nach einer Mitfahrgelegenheit meist bei örtlichen Mitfahrzentralen angefragt. Die Niederlassungen verfügen über eine Datenbank mit angemeldeten Fahrern. Potenzielle Mitfahrer können sich bei der Zentrale über mögliche Fahrten von A nach B informieren. Wenn es jemanden gibt, der zu diesem Zeitpunkt die Route abfährt, werden seine Kontaktdaten an den Mitfahrer weitergeleitet. Bei dieser Art von Mitfahrzentrale muss der Mitfahrer meist eine Vermittlungsgebühr bezahlen.

Eine weitere Möglichkeit um Fahrgemeinschaften zu bilden sind privat organisierte Fahrten. Dies funktioniert zum Beispiel über Aushänge an schwarzen Brettern in der Uni oder der Mensa.

Die gängigere Form bei der Vermittlung einer Mitfahrgelegenheit ist mittlerweile das Internet: Diverse Onlineportale, wie Mitfahrzentrale.de oder Mitfahrgelegenheit.de, bieten umfassende Datenbanken über eine große Anzahl an Fahrten an. Hier findet man einmalig orientierte Langstrecken bis zu regelmäßigen Pendlerstrecken.

Die Anbieter einer Mitfahrgelegenheit können sich ein kostenloses Benutzerprofil anlegen, in dem sie kurze Angaben über ihre Person oder zu ihrem PKW machen. Als Mitfahrer ist eine Registrierung auf den Internetseiten in der Regel nicht nötig. Die Suche nach einem passenden Fahrer kann sofort losgehen. Die Einträge sind jeweils nach ihrem Abfahrts- oder Ankunftsort sortiert, sodass ihr einen guten Überblick habt.

Durch ein paar schnelle Klicks gelangt ihr zu dem Profil des Fahrers, wo seine Kontaktdaten hinterlegt sind. Manche Portale verlangen eine kleine Gebühr, bevor sie die Telefonnummer des Fahrers abgeben. Andere Verzeichnisse finanzieren sich einzig und allein durch Werbeanzeigen auf ihren Seiten. Je nach Wunschziel und Reisezeitpunkt hat man eine große Auswahl an Mitfahrgelegenheiten.

Wie läuft so eine Fahrt ab?

Nachdem ihr den passenden Fahrer oder Mitfahrer über eine entsprechende Mitfahrzentrale gefunden habt, nehmt ihr zunächst Kontakt zu ihm auf. Über einen Anruf oder eine E-Mail kann man sich über freie Plätze erkundigen. Außerdem besprecht ihr, wo ihr euch trefft und wann ihr losfahrt. Auf manchen Portalen besteht die Möglichkeit, bei seinem Angebot einer Mitfahrgelegenheit direkt den gewünschten Treffpunkt anzugeben.

Man sollte in jedem Fall bei der Kontaktaufnahme den Fahrpreis für die Strecke klären. Es gibt diverse Fahrpreisrechner im Internet, die einem eine grobe Orientierungshilfe geben, in welcher Höhe man sich an den Kosten beteiligt. Alternativ  teilt man die Spritkosten durch die Anzahl der besetzten Plätze im Auto. In der Regel setzt der Fahrer schon bei seinem Inserat im Internet den Preis für die Mitfahrgelegenheit fest. Großer Verhandlungsbedarf besteht daher meist nicht.

Wichtig ist, am Tag der Fahrt pünktlich am vereinbarten Treffpunkt zu erscheinen und schon kann es losgehen: Ihr lernt euch kennen, plaudert über das Studium und was ihr am Wochenende vor habt. Bei der Mitfahrgelegenheit wird es nie langweilig! Eventuell kann die nächste Rückfahrt direkt abgeklärt werden und ihr trefft euch ab jetzt regelmäßig, um per Mitfahrgelegenheit günstig nach Hause zu kommen.

5 Gründe, um eine Mitfahrgelegenheit zu suchen

Hier noch einmal alle Vorteile, die eine Mitfahrgelegenheit mit sich bringt, im Überblick:

  • Reisekosten können minimiert werden
  • Die Fahrt nach Hause wird nie langweilig
  • Die Umwelt wird geschont
  • Um die ewigen Verspätungen der Bahn müsst ihr euch keine Sorgen mehr machen
  • Freundschaften können entstehen

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