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Campus-Knigge

Ein Leitfaden im Uni-Dschungel

Unis sind eine Welt für sich, oder eher ein Universum. Außenstehende sind erstaunt über die Sitten, Erstsemester sind überfordert mit dem Uni-Alltag. Doch damit ist jetzt Schluss: fleißige Wissenschaftler haben den ersten Campus Knigge verfasst und bringen somit etwas Licht ins Dunkel der Hochschullandschaft.

Warum ein Campus Knigge?

Viele werden sich wahrscheinlich fragen, warum ein Campus Knigge überhaupt notwendig ist. Schließlich gibt es auch keinen Schul Knigge, der die Leser über die Gepflogenheiten im Schulalltag aufklärt. Ganz einfach: Universitäten sind komplexe Sozialgefüge, in die mehrere Tausend Menschen verwickelt sind.

So vielfältig wie die Gruppen, die an einer Universität vertreten sind, sind auch die Umgangsformen. Am Campus hat man Kontakt von den Studenten über dieBibliothekarin bis hin zum Professor und dessen wissenschaftlicher Hilfskraft. Klar, die Kommilitonen duzt man; aber was ist beispielsweise mit einem wissenschaftlichen Mitarbeiter, der die Dreißig schon seit längerem überschritten hat?

Wie verhält man sich in der Sprechstunde, wenn man plötzlich nicht mehr ein Gesicht von Hunderten ist, sondern dem Professor von Angesicht zu Angesicht gegenüber sitzt? Oder in einer mündlichen Prüfung? Nervt es die Professoren wenn sie in der Mensa reihenweise gegrüßt werden? Diese und weitere ganz schön schwierige Fragen können durch den Campus Knigge endlich beantwortet werden.

Campus Knigge- nur für Erstsemester?

Wer schon seit längerer Zeit Student ist, fühlt sich wahrscheinlich schon wie ein alter Hase. Müde lächelt man über die Erstsemester, die mit hochrotem Kopf zu spät in die Vorlesung kommen und deren Blick fest am Boden haftet. Doch man lernt niemals aus und vielleicht hat man einen Fauxpas begangen, ohne es zu bemerken. Ob als Nachschlagewerk oder Ratgeber: der Campus Knigge richtet sich sowohl an Erstsemester, als auch an höhere Semester und junge Wissenschaftler.

Mit Humor und Biss

Wer jetzt ein trockenes und stocksteifes Werk erwartet, das im besten Fall als Einschlafhilfe dient, hat weit gefehlt. Die Autoren des Campus Knigge berichten mit Humor und Selbstironie vom Uni-Leben und beleuchten dieses aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln. So werden in Lexikon-Manier Begriffe von Ausschlafen und Abschreiben bis zu Gackern und Poster erläutert. Darüber hinaus nimmt der Campus Knigge Rücksicht auf geschlechtsspezifische Unterschiede im Uni-Alltag und differenziert beispielsweise humorvoll zwischen männlichem und weiblichem Aussehen.

Wer steckt hinter dem Campus Knigge?

Hinter dem Campus Knigge verstecken sich Mitglieder der Arbeitsgruppe „Manieren!“, die wiederum der Jungen Akademie an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften angehören. Darunter auch Milos Vec, 40, der als Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte in Frankfurt a. Main tätig ist. Die Autoren können aus erster Hand vom verwirrenden und komplexen Hochschulleben berichten. Daher sind einige Erklärungen im Campus Knigge auch in der Ich-Form geschrieben. So könnt ihr sicher sein, dass die Autoren genau über das Bescheid wissen, worüber sie schreiben.

Die Autoren möchten aufklären und unterhalten, aber auch Kritik üben, an verstaubten Traditionen. Darüber hinaus sollen die ungeschrieben Regeln transparent gemacht werden, um so beispielsweise Erstsemestern bei der Eingewöhnung in das komplexe Gefüge Uni zu helfen.

Das Original findest du hier: Der Campus-Knigge: Von Abschreiben bis Zweitgutachten

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