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Prüfungsvorbereitung
Mit unseren Tipps zur Prüfungsvorbereitung bestehst du jede Prüfung!
Prüfungen und Klausuren sorgen bei den meisten Studenten für schweißnasse Hände und angsterfüllte Blicke. Um nicht die Nerven zu verlieren, wenn es soweit ist, haben wir hilfreiche Tipps und Tricks rund um Zeitmanagement, Prüfungsvorbereitung und Verhalten während der Prüfung aufgelistet.
Tipp 1: Anmeldung zur Prüfung
Diesen Schritt der Prüfungsvorbereitung darfst du auf keinen Fall verpassen: Die Anmeldung zur Prüfung ist äußerst wichtig, da diese sonst nicht anerkannt wird. Oft werden bereits einige Wochen vor der Prüfung E-Mails verschickt, die darauf hinweisen, dass man sich auf der Internetseite der Hochschule im internen Bereich für die Prüfung anmelden kann. Häufig weisen auch die Professoren nochmals darauf hin.
Solltest du die Anmeldung für die Prüfung trotzdem verpasst haben, melde dich umgehend bei der Studienverwaltung oder dem Dekanat. Dort erfährst du, ob du die Prüfung trotzdem mitschreiben kannst oder ob du noch bis zum nächsten Semester warten musst.
Tipp 2: Sichtung des Lernstoffs (2 Monate vorher)
Bereits jetzt solltest du dich im Zuge deiner Prüfungsvorbereitung um die nötigen Lernmaterialien kümmern, bevor alle anderen es tun. In der Regel sind in den Bibliotheken nicht genügend Buch-Exemplare vorhanden, um alle Studenten bedienen zu können. Leihe dir die Bücher deshalb schon frühzeitig aus oder merke sie für den benötigten Zeitraum vor. So kannst du unnötigen Stress durch Fernleihen, Kopierarbeiten oder kostspielige Beschaffung der Bücher kurz vor der Prüfung vermeiden. Hier erhältst du außerdem Tipps, wo du günstige Bücher kaufen kannst. Ordne deine Lernunterlagen nach Datum und Themengebieten, um schon einmal Struktur in die Unterlagen zu bringen.
Tipp 3: Sichtung der Prüfungsunterlagen
Neben den notwendigen Büchern solltest du dich auch vergewissern, dass du alle nötigen Unterlagen aus der Vorlesung oder dem Seminar vorliegen hast, wie z.B. Mitschriften. Ist dies nicht der Fall, kann dir vielleicht ein Kommilitone aushelfen. Auch generell kann es nicht schaden, die eigenen Mitschriften mit denen von Kommilitonen zu vergleichen, um sicher zu gehen, dass du keine wichtigen Punkte vergessen hast.
Tipp 4: Den eigenen Lerntyp erkennen
Es gibt vier verschiedene Lerntypen:
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Der auditive Lerntyp, der Informationen am besten behalten kann, wenn er sie hört. Du bist ein auditiver Lerntyp, wenn du gerne Hörbücher hörst, Vokabeln am liebsten vor dich hin sagst oder dich gut an Referate erinnerst. Lernen kannst du z.B., indem du den Lernstoff aufnimmst und dir immer wieder anhörst. Auch sich selber etwas vorzulesen, hilft dem auditiven Lerntyp. Was auch helfen kann: Dem Lernstoff einen coolen Rhythmus verpassen und ihn als Lied singen.
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Der visuelle Lerntyp, der sich Lernstoff am besten merken kann, wenn er ihn selbst sieht oder liest. Du bist ein visueller Lerntyp, wenn du dir Bilder oder Tabellen gut merken kannst, gerne liest und dich auch an das Gelesene erinnerst und dir viele schriftliche Notizen beim Lernen machst. In dem Fall helfen dir Bilder oder Grafiken, das Gelernte zu behalten, ebenso wie das eigene Aufschreiben der Informationen. Eine Eselsbrücke: Im Geiste Bilder zu den Lerninhalten ausdenken.
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Der kommunikative Lerntyp, der am besten durch Diskussionen oder Gespräche lernt. Du bist ein kommunikativer Lerntyp, wenn du Informationen in Gesprächen gut behätlst, gerne diskutierst und gerne in Lerngruppen arbeitest. Wer kommunikativ lernt, für den gilt: Mit anderen sprechen, Fragen stellen, Gruppengespräche suchen. Vor allem Lerngruppen sind für diesen Lerntyp hilfreich.
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Der motorische Lerntyp, der durch Bewegung lernt. Du bist ein motorischer Lerntyp, wenn du dich beim Lernen bewegst und umher läufst, Dinge gerne selbst ausprobiert, experimentierst und beim Lernen isst. Diesem Lerntyp hilft außerdem, während des Lernens auf und ab zu laufen und den Stoff durch Gestik und Mimik zu ergänzen.
Tipp 5: Lernziele setzen
Wer erfolgreich sein will, muss Ziele haben. Setze dir ein Lernziel. Dies kann eine sehr gute Note sein, die du in der Prüfung erreichen möchtest, ein einfaches "bestanden" oder auch nur die Wissenserweiterung für dich selber. Frag dich: Was musst du für dieses Ziel lernen? Wie lernst du am besten, um dieses Ziel zu erreichen? Und wann lernst du dafür am besten?
Tipp 6: Einen Lernplan erstellen (7 Wochen vorher)
Auf Basis der oben genannten Fragen kannst du dir einen Plan für deine Prüfungsvorbereitung machen, zum Beispiel einen Wochen- oder Monatsplan, in den du hineinschreibst, welche Inhalte du lernen musst und wie du alles in der Vorbereitungszeit unterbringen kannst. Hier findest du einen Lernplan, in den du eintragen kannst, welche Lernziele du dir setzt, welche Aufgaben du dafür erledigen musst, welche Materialien dafür nötig sind und wie viel Zeit du dafür benötigst. In einer weiteren Tabelle kannst du eintragen, an welchen Wochentagen und zu welcher Zeit du deine Aufgaben erledigen möchtest. Ordne deinen Tagesablauf in Lernblöcke verschiedener Prüfungsfächer, sodass du dich nicht den ganzen Tag nur auf ein Fach beschränkst. So gerätst du in keinem der Fächer in Zeitnot und du bleibst außerdem aufmerksam, da du dich immer wieder auf ein neues Themengebiet einstellen musst.
Plane aber ausreichend Zeitpuffer ein, falls du dein Tagespensum einmal nicht schaffen solltest. Auch Zeit für feststehende Aktivitäten wie Hochschulsport oder Treffen mit Freunden während deiner Prüfungsvorbereitung einzuplanen ist wichtig, damit du in deinem Alltag weiterhin etwas Abwechslung hast und du dich für das Gelernte auch belohnen kannst.
Tipp 7: Arbeitsplatzgestaltung
Dein Arbeitsplatz, an dem du immerhin einige Zeit mit der Prüfungsvorbereitung verbringen wirst, sollte so gestaltet sein, dass du dich wohlfühlst und dich gut konzentrieren kannst. Wichtig ist ein bequemer und ergonomisch geformter Stuhl, gute Beleuchtung und gute Belüftung. Alles, was dich während deiner Lernphase ablenken könnte, sollte so weit wie möglich von deinem Arbeitsplatz entfernt sein.
Tipp 8: Mit dem Lernen beginnen (6 Wochen vorher)
Auch wenn es schwerfällt: Raff dich auf, bezwinge deinen inneren Schweinehund und beginne mit dem Lernen für die Prüfung. Meist ist die Überwindung, mit dem Lernen anzufangen, viel schwieriger, als das Lernen selbst. Deine Prüfungsvorbereitung wird sich lohnen, also motivier dich! Hier findest du effektive Lerntipps.
Tipp 9: Internet ausschalten!
Wer am Computer lernen muss und sich selber immer wieder dabei ertappt, wie er im Internet surft, sollte ruhig einmal testen, ob er sich besser aufs Lernen konzentrieren kann, wenn das Internet ausgeschaltet ist. Wer trotzdem nicht aufs Surfen verzichten möchte, sollte eine feste Zeit am Tag festlegen, zu der er dies tut - am besten als Pause zwischen den Lernphasen oder als "Belohnung" zum Abschluss des Tageslernpensums.
Tipp 10: Typische Fehler beim Lernen vermeiden
Nicht nur das Internet kann von der Prüfungsvorbereitung ablenken, sondern auch andere Dinge. Hier sind die Top 3 der Fehler, die man beim Lernen machen kann und wie man sie vermeidet:
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Erst am Abend vor der Prüfung anfangen zu lernen - diesem Fehler kannst du entgehen, indem du rechtzeitig einen Lernplan erstellst, den du auch verfolgst.
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Aufschieberitis oder Prokrastination - die Wohnung putzen, im Internet surfen oder endlich mal wieder die Oma besuchen - wer sich vor der Prüfungsvorbereitung drücken will, findet oft "enorm wichtige" Dinge, die dringend erledigt werden müssen. Um das zu vermeiden, sollte man sich genaue Lernziele aufstellen und sich eine kleine Belohnung gönnen, wenn diese erreicht wurden.
- Unstrukturiert Lernen - auch hier helfen der Lernplan und konkrete Ziele.
Tipp 11: Sich nicht von anderen beirren lassen
Verfolge weiter deinen Plan für die Prüfungsvorbereitung. Lass dich nicht von Kommilitonen beirren, die dir erzählen, wie viel oder wenig sie schon oder erst getan hätten. Zieh dein Pensum weiter durch. Du hast ja schließlich selbst ausgerechnet, wie viel Zeit du brauchst und dies in deinem Lernplan festgehalten.
Tipp 12: Ruhe bewahren (1 Woche vorher)
Langsam sollte ein Ende deiner Prüfungsvorbereitung in Sicht sein. Verfall aber auch jetzt nicht in fanatisches Lernen, denn das Gehirn kann nicht pausenlos neue Inhalte aufnehmen. Gönne dir auch in der Endspurtphase Freizeit und ausreichend Pausen. 2 Tage vor der Prüfung solltest du mit deinen Vorbereitungen fertig werden.
Tipp 13: Entspannen und Pause machen (1 Tag vorher)
Prüfungsvorbereitung kann auch lässig sein. Lerne heute nichts Neues mehr, sondern gehe deine Unterlagen für die Prüfung nur noch einmal durch. Lege spätestens zum Nachmittag deine Lernunterlagen zur Seite und versuche dich zu entspannen: Geh zum Sport, koche etwas Leckeres mit Freunden oder schau dir einen Film an. Geh nicht zu spät ins Bett, du solltest an deinem großen Tag ausgeschlafen sein.
Tipp 14: Tag der Prüfung
Steh rechtzeitig auf, mach dich frisch, frühstücke etwas Leichtes und geh, wenn du möchtest, die Unterlagen noch mal durch. Mach dich rechtzeitig auf den Weg und plane ruhig eine halbe Stunde mehr als sonst ein, falls ein Bus ausfällt oder ein Reifen platzt. Denk auch daran, deinen Personal- und Studienausweis einzupacken.
Tipp 15: Während der Prüfung
Der letzte Tipp zur Prüfungsvorbereitung: Lies dir die Aufgaben aufmerksam durch und überlege dir bei Aufsatz-Aufgaben ein Skript, wie du die Aufgaben bearbeiten möchtest. Trinke ausreichend, das hilft bei der Konzentration.
Bei einem Blackout solltest du versuchen, Ruhe zu bewahren. Atme tief durch, überlege noch einmal. Stell dir die Situation während der Prüfungsvorbereitung vor, in der du die Inhalte gelernt hast, die dir gerade nicht einfallen wollen. Zeichne ein Mindmap oder Ähnliches auf, was dir wieder auf die Sprünge hilft. Funktioniert auch dies nicht, gehe erstmal zu einer anderen Aufgabe über. Hier findest du weitere hilfreiche Tipps gegen die Prüfungsangst und Sieben Tipps zur Stressbewältigung.
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