E-Mail Drucken
Wissenschaftlich Arbeitenstudentinnen-an-der-uniArbeitsplatzbewerbungen-schreiben

Wissenschaftliches Arbeiten

Wie funktioniert eigentlich "Wissenschaftliches Arbeiten"?

Im Studium wird den Studenten von der Studienordnung wissenschaftliches Arbeiten vorgeschrieben. Auch die Prüfungsordnung verlangt eine wissenschaftliche Abschlussarbeit. Doch was ist eigentlich wissenschaftliches Arbeiten? Wir klären auf!

Neben der Abschlussarbeit zählen im Studium auch Hausarbeiten, Referate und Studienarbeiten zu wissenschaftlichen Arbeiten und müssen demnach das Ergebnis einer wissenschaftlichen Arbeitsweise sein. Doch was versteht man eigentlich unter „wissenschaftlichem Arbeiten“?

Eine konkrete Definition gibt es dazu nicht. Wir versuchen trotzdem, euch die wichtigsten Punkte zu erklären:

Wissenschaftliches Arbeiten: Merkmale

Das Ziel einer wissenschaftlichen Arbeit ist, eine bestimmte Frage auf der Basis gesicherter Erkenntnisse zu beantworten. Dabei gibt es einiges zu beachten:

  • Bei der Formulierung der Frage solltest du darauf achten, dass sie klar und eindeutig ist. Der Leser soll sofort verstehen, worum es in deiner Arbeit geht.
  • Des Weiteren ist es wichtig, dass der Leser den in der Antwort beschriebenen Lösungsweg nachvollziehen kann. Die Antwort der wissenschaftlichen Arbeit sollte also ebenfalls so einfach und verständlich wie möglich formuliert werden.
  • Wissenschaftliches Arbeiten schreibt ebenfalls vor, dass du nicht ausschweifen darfst. Alles, was nicht direkt der Beantwortung der Fragestellung dient, gehört nicht in die Arbeit.
  • Ein weiterer Grundsatz beim wissenschaftlichen Arbeiten ist es, dass du dich „nicht mit fremden Federn schmücken darfst“. Wenn entdeckt wird, dass du heimlich ein Zitat aus einem Buch verwendet hast, ohne eine Quellenangabe zu machen, wird dir deine Leistung sofort aberkannt.
  • Wissenschaftliches Arbeiten verlangt ebenfalls von dir, dass du stets objektiv bleibst. Du solltest deine eigenen Interessen dabei völlig zurückstellen.

Weitere interessante Themen

Im Überblick:

  • Die Frage muss klar und eindeutig formuliert werden
  • Vermeide es auszuschweifen! Halte dich genau an deine Fragestellung
  • Der Leser muss nachvollziehen können, wie du auf die Lösung der Frage gekommen bist (Lösungsweg muss nachvollziehbar sein)
  • Formulierungen, Meinungen und Ideen aus anderen Quellen müssen als Zitat gekennzeichnet werden
  • Bleib objektiv!

Wissenschaftliches Arbeiten kann des Weiteren nur erfolgreich sein, wenn du deine Arbeit auf wissenschaftliche Art und Weise erstellst. Dazu muss die Arbeit in eine ganz bestimmt Form gebracht werden. Die Wichtigsten Merkmale dabei sind leichte Verständlichkeit und Übersichtlichkeit.

Wissenschaftliches Arbeiten: Aufbau der Arbeit

Jede wissenschaftliche Arbeit hat einen einheitlichen Aufbau:

1. Titelblatt

Jede wissenschaftliche Arbeit beginnt mit einem Titelblatt. In der Regel sind dazu in der Studienordnung detaillierte Richtlinien vorgegeben, an die du dich unbedingt halten musst.

Falls es keine festgelegten Vorgaben gibt, müssen folgende Angaben auf jeden Fall enthalten sein:

  • Dein Name
  • Thema der Arbeit
  • Bezeichnung deines Studiengangs
  • Zweck der Arbeit
  • Name deines Betreuers
  • Name deiner Hochschule
  • Ort deiner Hochschule
  • Abgabedatum

2. Inhaltsverzeichnis

3. Vorwort

4. Einleitung

5. Abhandlung/Hauptteil

6. Zusammenfassung/Fazit

7. Anhang

8. Literaturverzeichnis

9. Abbildungsverzeichnis

10. Abkürzungsverzeichnis

Wissenschaftliches Arbeiten: Sprache & Stil der Arbeit

Beim Verfassen deiner wissenschaftlichen Arbeit kommt es darauf an, dass du es schaffst, komplexe Zusammenhänge zu überblicken und zu bewerten. Diese Zusammenhänge sollten dann in klaren, verständlichen Worten zusammengefasst werden. Die Qualität deines Textes hängt nicht davon ab, wie viele Fremdwörter du verwendest.

Da jede Wissenschaft ihr eigenes Vokabular aufweist, ist es angebracht und auch erwünscht, dass du in deiner wissenschaftlichen Arbeit Fachbegriffe verwendest. Dabei solltest du nur darauf achten, dass du den Begriff bei der ersten Verwendung für die gesamte Arbeit einheitlich definierst. So kann es zu keinen Verständnisproblemen kommen.

Weitere interessante Themen

Diese Themen könnten Sie auch interessieren

Weitere externe Informationen zum Thema