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Abschluss des Bachelor StudiumsEine deutsche HochschuleIm Aufbaustudium Fachwissen vertiefenEine Studiumsabsolventin

Aufbaustudium

Ein Aufbaustudium als Weg zur Erweiterung des Fachwissens

Für den Begriff Aufbaustudium gibt es keine genaue Definition. Generell dient es für die Vertiefung, Ergänzung oder Erweiterung des im Grundstudium gelernten Fachwissens. Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen und wie lange dauert ein Aufbaustudium? Wir haben für dich die Antworten.

 

Was versteht man unter einem Aufbaustudium?

Das Aufbaustudium gehört zur Gruppe der weiterführenden Studiengänge und kann an Hochschulen, Berufsakademien oder auch Fernlehrinstituten aufgenommen werden. In der Regel dient es zur Ergänzung bzw. Erweiterung der im Grundstudium erworbenen Fachkenntnisse.

Das Statistische Bundesamt definiert das Aufbaustudium wie folgt: „Studium nach einem bereits erreichten Hochschulabschluss, der in der Regel Voraussetzung für die Zulassung ist. Aufbaustudien sollen das Erststudium fachlich vertiefen oder inhaltlich ergänzen.“ Je nach Bundesland variieren die genauen Bestimmungen jedoch.

Nach dem Berliner Hochschulgesetz dienen Aufbaustudiengänge beispielsweise „der Vertiefung eines Studiums zur Erlangung der Promotion“. In Baden-Württemberg wird dagegen grundlegend zwischen postgradualen Studiengängen und Aufbaustudiengängen unterschieden. Dort werden die Aufbaustudiengänge nur von Berufsakademien im Rahmen der beruflichen Weiterbildung angeboten.

Das Masterstudium wird grundsätzlich auch als Aufbaustudium verstanden. Jedoch gilt es hier, den konsekutiven vom nicht-konsekutiven Master zu unterscheiden. Der konsekutive Masterstudiengang dient als Vertiefung der vorhandenen Kenntnisse und setzt somit ein Bachelorstudium im gleichen oder verwandten Studienfach voraus. Das nicht-konsekutive Masterstudium kann auch in einem neuen Fachbereich absolviert werden und wird meist als Neuorientierung oder weiterbildende Maßnahme gesehen.

An wen richtet sich ein Aufbaustudium?

Ein Aufbaustudium dient in erster Linie zur Vertiefung der bereits erworbenen Kenntnisse. Darüber hinaus kann man sich nach einem Grundstudium für ein gewisses Fachgebiet spezialisieren, indem man an einem Aufbaustudium teilnimmt. Hast du beispielsweise ein ingenieurwissenschaftliches Studium erfolgreich abgeschlossen, kannst du dich im Aufbaustudium „Regionalplanung“ oder „Produktionsplanung“ für ein bestimmtes Gebiet spezialisieren. Ein typisches Beispiel für einen Juristen wäre in diesem Fall die Verwaltungswissenschaft. Der Vorteil liegt darin, dass du dich im Aufbaustudium berufsorientiert weiterbildest und dich so auf dem Arbeitsmarkt attraktiver machst.

Wie lange dauert ein solches Studium?

Je nachdem, für welche Art Aufbaustudium du dich entscheidest, kann die Dauer der Weiterbildung stark variieren. In der Regel sind es aber nicht mehr als 4 Semester, die ein solches Studium beansprucht. An einer Fernhochschule kannst du dein Zertifikat auch bereits innerhalb von 6 Monaten erwerben.

Wo finde ich ein passendes Aufbaustudium?

Die Universitäten und Fachhochschulen, sowie bekannte Fernlehrinstitute, bieten auf ihren Webseiten in der Regel eine Übersicht über weiterführende Studienmöglichkeiten an. Wenn du jedoch schon genau weißt, in welche Richtung es gehen soll, kannst du dir auf unserer Studiengangsdatenbank einen Überblick verschaffen, wo dein gewünschter weiterführender Studiengang angeboten wird.

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