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hilfe-im-netzfinanzierung-der-existenzgründungselbstständig-arbeitenSein eigener Chef sein

Existenzgründung

Wichtige Informationen hier im Überblick

Du hast dein Studium bereits erfolgreich beendet und kannst ins Berufsleben starten. Doch du möchtest nicht für jemand anderen arbeiten, sondern dein eigener Chef sein und deine Ideen verwirklichen? Dann ist eine Existenzgründung der richtige Weg für dich. Hilfreiche Tipps und Anregungen haben wir hier für dich zusammen gefasst!

Am Anfang der Existenzgründung steht die Idee

Der Ursprung vieler inzwischen weltweit bekannter und erfolgreicher Unternehmen ist eine gute Idee. Man denke dabei nur an Larry Page und Sergey Brin, die Google-Gründer.

Ihre Existenzgründung hat sich als unbeschreiblich erfolgreich herausgestellt. Sie haben damals die Zeichen der Zeit erkannt und konnten somit alle Nachzügler ausstechen.

Mittlerweile sind die beiden Millionäre und könnten sich bereits zur Ruhe setzen. Ein solcher Erfolg einer Existenzgründung in jungen Jahren ist zwar erstrebenswert, allerdings eher selten. Also setz dir eher realistische Ziele, die du auch erreichen kannst. Schritt für Schritt kommt man hier manchmal schneller voran.

Es gilt jedoch dasselbe Prinzip: Trends erkennen, weiter denken und daraus eine interessante Idee entwickeln. Denn das ist die Grundlage einer erfolgreichen Existenzgründung.

Informationen einholen

Bevor du dich in die Existenzgründung stürzt, solltest du dich ausreichend über diesen Bereich informieren. Dazu bietet sich der Besuch einer Gründermesse an. Diese werden in vielen Städten veranstaltet, um junge Unternehmer zu unterstützen. Auch ein Besuch bei der Agentur für Arbeit lohnt sich: dort kannst du dich beispielsweise über staatliche Finanzierungshilfen informieren.

Darüber hinaus gibt es Literatur in vielfacher Ausführung, die das Thema Existenzgründung ausführlich behandelt und über Chancen und Risiken aufklärt. Die vor Ort ansässige Industrie- und Handelskammer hält beispielsweise Broschüren bereit, die grundlegende Informationen enthalten. Zudem veranstalten die Kammern Seminare und Tagungen, die über verschiedene Aspekte der Existenzgründung informieren. Ebenfalls können online wertvolle Informationen eingeholt werden.

Siehe hier: Gründerkurs der IHK Frankfurt

Wer sich selbstständig machen möchte, dem stehen unterschiedliche Wege zur Auswahl. Zum einen kann man ein neues Unternehmen gründen, welches auf einer eigens entwickelten Geschäftsidee basiert. Dies entspricht auch dem, was die meisten mit Existenzgründung assoziieren.

Des Weiteren besteht jedoch die Möglichkeit, ein bereits bestehendes Unternehmen zu übernehmen. Der ehemalige Besitzer kann unterschiedliche Gründe für die Aufgabe des Geschäfts haben, diese sollten jedoch genauestens geprüft werden. Zudem kann man Inhaber eines Franchise-Unternehmens werden: Das bedeutet, man wird Eigentümer einer Filiale, die einer großen Firmenkette angehört.

Der Vorteil dabei ist, dass das Risiko der Existenzgründung minimiert wird, da das Konzept bereits erprobt ist und sich als erfolgreich herausgestellt hat. Nachteilig ist allerdings, dass die Vorgaben des Gründers eingehalten werden müssen und eine tatsächliche Umsetzung eigener Ideen im Sinne der Selbstverwirklichung nicht gegeben ist.

Finanzierung der Selbstständigkeit

Um die Existenzgründung finanzieren zu können, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Zunächst kann natürlich Eigenkapital oder das Kapital Familienangehöriger als Startkapital investiert werden. Dies reicht jedoch in de Regel nicht aus, um die gesamten Kosten zu decken.

Wer eine Bank oder einen externen Geldgeber für sich gewinnen möchte, der muss zunächst einen Businessplan erstellen, in dem er seine Idee schildert, Risiken und Chancen auswertet und den Kapitalbedarf der ersten Jahre schildert. Eine erste Anlaufstelle könnte beispielsweise die kfw Mittelstandsbank sein, die günstige Kredite zur Existenzgründung vergibt. Siehe hier: www.kfw-mittelstandsbank.de

Wer die Existenzgründung als Ausweg aus der Arbeitslosigkeit nutzt, der erhält dazu zusätzliche staatliche Förderung. Wer eine sogenannte Ich-AG gründet, hat Anspruch auf einen Gründungszuschuss, dessen Auszahlung in zwei unterschiedlichen Phasen erfolgt. Zunächst erhält der Antragsteller für neun Monate Zahlungen in der Höhe des zuletzt gezahlten Arbeitslosengeldes. Zusätzlich werden monatlich 300 Euro ausgezahlt, die die soziale Absicherung sicher stellen sollen. Ausführliche Informationen zu den staatlichen Finanzierungshilfen der Existenzgründung findest du bei der Agentur für Arbeit oder online: www.arbeitsagentur.de

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