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Berufsakademie

Das Studium an der Berufsakademie

Eine Berufsakademie ist eine Einrichtung des tertiären Bildungsbereichs. Dieser Bereich fußt auf der Sekundarschulbildung und bereitet auf höhere berufliche Positionen vor.


 

Eine Berufsakademie ist, im Unterschied zu Universitäten und Fachhochschulen, keine Hochschule im eigentlichen Sinne, sondern eine Institution, die neben der praktischen Ausbildung das theoretische Wissen tiefgreifender als eine reguläre Berufsschule behandelt.

Eine Ausnahme hiervon bildet lediglich die Duale Hochschule Baden-Württemberg, bei der es sich tatsächlich seit 2009 um eine staatlich anerkannte Hochschulen handelt. Diese ist auch die Einzige, die die Absolventen nach Beendigung der Ausbildungszeit mit einem akademischen Abschluss verlassen.

Die Berufsakademie verbindet die Vorteile der Wissensbereicherung des Studiums mit der praktischen Erfahrungssammlung einer Ausbildung.

Voraussetzungen und Zugang zu einer Berufsakademie

Der Student schließt einen Ausbildungsvertrag mit einem Betrieb ab, der den Student finanziell fördert. Im Gegenzug verpflichtet sich der Student in der vorlesungsfreien Zeit im Betrieb zu arbeiten. Die Vorlesungen und die praktische innerbetriebliche Tätigkeit wechseln sich in der Regel in 12-Wochen-Blöcken ab.

Oftmals ist in dem betrieblichen Ausbildungsvertrag eine Klausel enthalten, in der sich der Auszubildende verpflichtet, nach erworbenem Abschluss für eine gewisse Zeit dort weiter tätig zu sein. So können Unternehmen Ihre zukünftigen Angestellten für konkrete Aufgabenfelder gezielt ausbilden und der Azubi profitiert von den sehr guten Übernahme-Möglichkeiten nach Ausbildungsende.

Die meisten Berufsakademien bereiten auf einen Beruf in den folgenden drei Bereichen vor: Sozialwesen, Technik, Wirtschaft.

Voraussetzung für die Zulassung zu einer Berufsakademie ist mindestens die Fachhochschulreife. In den meisten Fällen wird die fachgebundene Hochschulreife verlangt, seltener die allgemeine Hochschulreife. Viel wichtiger als das Zeugnis ist jedoch die Vorlage eines Ausbildungsvertrages. Das Studium an einer Berufsakademie umfasst sechs Semester und der Absolvent beendet seine Ausbildung neben umfangreichem erlerntenTheorie-Wissen mit jeder jeder Menge Erfahrung im Betriebsalltag.

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