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Hochschule für Film und Fernsehen

Das Studium an einer Hochschule für Film und Fernsehen

Du warst schon immer fasziniert von Film und Fernsehen und interessierst dich für das, was hinter den Kulissen abläuft? Pedro Almodóvar und Martin Scorsese sind keine Fremden für dich? Vielleicht ist dann ein Studium an einer der deutschen Hochschulen für Film und Fernsehen genau das Richtige!

Keine brotlose Kunst

Heutzutage ist das Studium von Medien, Film und Fernsehen längst keine brotlose Kunst mehr. Der deutsche Fernsehmarkt ist der größte Europas. Ein Studium an einer Hochschule für Film und Fernsehen schließt mit den international anerkannten Abschlüssen Bachelor und Master ab, die letzten Diplomstudiengänge laufen aus. Die Promotion ist in einigen Studiengängen möglich.

Eine Liste mit Hochschulen, die sich auf den Film- und Fernsehbereich spezialisiert haben, findest du hier:

Hochschule Stadt Weitere Infos
Filmakademie Ludwigsburg www.filmakademie.de
ils (internationale Filmschule Köln)
Köln www.filmschule.de
Kunsthochschule für Medien
Köln www.khm.de
Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB) Berlin www.dffb.de
Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf Potsdam-Babelsberg www.hff-potsdam.de
Hochschule für Bildende Künste Hamburg www.hfbk-hamburg.de
Staatliche Hochschule für Gestaltung
Karlsruhe www.hfg-karlsruhe.de
Hochschule für Fernsehen und Film
München www.hff-muenchen.de

Wie kann ich mich bewerben? Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?

Für das Studium an einer Hochschule für Film und Fernsehen ist die allgemeine bzw. fachgebundene Hochschulreife Voraussetzung. Zudem verlangen viele Hochschulen einen tabellarischen Lebenslauf sowie ein Motivationsschreiben, in welchem der Studienwunsch begründet wird.

Ein Praktikum im Bereich Film und Fernsehen stellt für viele Hochschulen eine weitere Zugangsvoraussetzung dar. Die gewünschte Praktikumsdauer variiert je nach Hochschule, sollte jedoch nicht unterschätzt werden: in einigen Fällen wird ein 12-monatiges Praktikum gefordert.

Auch Arbeitsproben und Praxisnachweise sind gern gesehen und eventuell sogar notwendig, um zum weiteren Auswahlverfahren zugelassen zu werden.

Nach postalischer Einsendung dieser Materialien nimmt eine Zulassungskommission eine Auswahl vor. Die ausgewählten Bewerber werden dann zur Zugangsprüfung / Eignungsprüfung eingeladen. Diese wird von der jeweiligen Hochschule gestaltet und fällt dementsprechend unterschiedlich aus.

Oftmals muss jedoch eine schriftliche Prüfung abgelegt werden, um theoretische Grundkenntnisse nachzuweisen. In einem mündlichen Gespräch werden dann kommunikative Fähigkeiten unter die Lupe genommen. Bei diesen Prüfungen ist zu beachten, dass sie nicht beliebig oft wiederholt werden dürfen. Auch eine praktische Prüfung vor Ort kann den Bewerber erwarten.

 

In der Regel führen Hochschulen für Film und Fernsehen nur ein Mal jährlich ein Auswahlverfahren durch. Der Studienbeginn ist daher nur zum Sommer- oder Wintersemester möglich. Einige Hochschulen haben zudem eine Altersbegrenzung für Bewerber eingeführt. Das Mindestalter kann bei 18 Jahren liegen wohingegen eine Höchstgrenze von 30 Jahren eingeführt wurde.

Finanzierung

Wie andere Hochschulen auch, so erheben Hochschulen für Film und Fernsehen in einigen Fällen Studiengebühren. Auch für die Bewerbung entfallen oftmals Kosten, die zwischen 25 und 30 Euro liegen können.

Studierende der Hochschulen für Film und Fernsehen haben wie andere Studierende auch die Möglichkeit, BAföG zu beantragen oder sich auf eine Förderung durch ein Stipendium zu bewerben.

Präsentationen, Messen, Vorführungen

Filmhochschulen bieten ihren Studierenden die Chance, ihre erworbenen Kenntnisse praktisch umzusetzen. Auf Messen, Festivals oder bei Wettbewerben können die Studenten ihre selbst produzierten Filme vorführen und so erste Schritte auf dem Medienparkett machen. Auf diese Weise können schon früh Kontakte zwischen Studenten und möglichen späteren Arbeitgebern und Förderern geschlossen werden.
Wer sich unsicher ist, was die Studienwahl betrifft, der sollte ebenfalls einen Blick auf die Filme und Produkte der Studierenden werfen. So kann ein Abgleich der eigenen Erwartungen mit den tatsächlichen Anforderungen und Tätigkeiten im Studium erfolgen.

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