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Hochschule für Film und Fernsehen

Film studieren und Medienmacher werden

Du warst schon immer fasziniert von Film und Fernsehen und interessierst Dich für das, was hinter den Kulissen abläuft? Du möchtest Kameratechnik lernen oder erfahren, wie Du eine Filmproduktion finanzierst? Dann ist das Studium an einer Filmhochschule das richtige für Dich.

Das Studium an der Filmhochschule – Dein Einstieg in die Medienwelt

Das Studium an einer Filmhochschule vermittelt Dir nicht nur die künstlerische Komponente der visuellen Medien. Du lernst auch, Fördermittel zu akquirieren und Filmproduktionen zu organisieren. Wenn Du Film studierst, kannst Du Deiner Leidenschaft nachgehen und gleichzeitig eine solide Basis für eine Karriere in der Medienwelt schaffen.
Ein Studium an einer Hochschule für Film und Fernsehen schließt mit den international anerkannten Abschlüssen Bachelor und Master ab. Teilweise ist auch noch der Diplom Abschluss möglich.

Eine Liste mit beliebten Hochschulen, die sich auf den Film- und Fernsehbereich spezialisiert haben, findest Du hier:

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Welche Zugangsvoraussetzungen und Bewerbungsverfahren gibt es an Filmhochschulen?

Für das Studium an einer Filmhochschule ist die Hochschulreife Voraussetzung. Zudem verlangen viele Hochschulen einen tabellarischen Lebenslauf sowie ein Motivationsschreiben, in dem Du Deinen Studienwunsch begründest. Außerdem musst Du häufig eine Mappe mit Arbeitsproben einreichen. An der Kunsthochschule für Medien in Köln fertigst Du beispielsweise eigens für die Bewerbung Arbeitsproben zu einem festgelegten Thema an.

An vielen Filmhochschulen in Deutschland ist ein Praktikum im Bereich Film und Fernsehen eine weitere Zugangsvoraussetzung. Die geforderte Praktikumsdauer variiert je nach Hochschule und kann bis zu 12 Monate betragen.

Nach postalischer Einsendung aller Bewerbungen nimmt eine Zulassungskommission die Auswahl vor. Die Filmhochschule lädt die ausgewählten Bewerber dann zur Zugangsprüfung oder Eignungsprüfung ein. Diese läuft je nach Filmhochschule unterschiedlich ab.

Oft musst Du eine schriftliche Prüfung ablegen, um Deine theoretischen Grundkenntnisse nachzuweisen. Ein mündliches Gespräch überprüft Deine kommunikativen Fähigkeiten. Außerdem kann eine praktische Prüfung vor Ort Teil des Bewerbungsverfahrens sein. Eine Besonderheit der Aufnahmeprüfungen an Filmhochschulen ist, dass Du diese nicht beliebig oft wiederholen darfst. Häufig kannst Du Dich an einer Filmhochschule nur 3 Mal bewerben.

In der Regel führen Filmhochschulen die Auswahlverfahren 1 Mal jährlich durch. Der Studienbeginn ist daher nur zum Sommer- oder Wintersemester möglich. Einige Filmhochschulen haben zudem eine Altersbegrenzung für Bewerber eingeführt. Das Mindestalter liegt meist bei 18 Jahren, die Altersobergrenze beträgt oft 30 Jahre.

Kosten und Finanzierung

Das Filmstudium ist in Deutschland an staatlichen Filmhochschulen ohne Studiengebühren möglich. Möchtest Du an einer Privaten Hochschule Film studieren, solltest Du mit Gebühren von bis zu 2.000 € pro Semester rechnen. Bereits für die Bewerbung fallen oftmals Gebühren zwischen 25 € und 50 € an. Wenn Deine Bewerbung erfolgreich ist, bezahlst Du außerdem eine einmalige Einschreibegebühr.

Als Student einer staatlichen oder staatlich anerkannten Filmhochschule in Deutschland hast Du die Möglichkeit, BAföG zu beantragen. Außerdem kannst Du Dich auf eine Förderung durch ein Stipendium bewerben.

Filme drehen und vorführen

Filmhochschulen bieten Dir die Chance, Deine erworbenen Kenntnisse praktisch umzusetzen. So kannst Du bei studentischen Projekten die Rolle des Regisseurs, Kameramannes oder Drehbuchautors übernehmen. Dabei arbeitest Du mit Deinen Kommilitonen zusammen und bekommst ein Budget von der Filmhochschule. Auf Messen, Festivals oder bei Wettbewerben führst Du die produzierten Filme vor und machst so erste Schritte auf dem Medienparkett. Auf diese Weise stellst Du schon früh Kontakte mit möglichen späteren Arbeitgebern und Förderern her.

Wenn Du Dir unsicher bist, wo Du Film studieren möchtest, solltest Du Dir die Projekte der ehemaligen Studenten anschauen. So bekommst Du einen ersten Einblick in die Möglichkeiten, die Dir die Filmhochschule bietet.

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