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Ausbildung oder Studium

Der ultimative Ratgeber: Ausbildung oder Studium

Jeder Schulabgänger fürchtet sich vor ein und derselben Frage: Und was machst du so nach der Schule? Falls man es bis jetzt verschwitzt hat, sich zwischen Ausbildung und Studium zu entscheiden, steht man vor einem Dilemma. Um endlich Klarheit zu schaffen, haben wir hier ein paar hilfreiche Tipps!

Die richtige Entscheidung treffen

Bei der Entscheidung, ob eine Ausbildung oder ein Studium die richtige Wahl nach der Schule ist, müssen verschiedene Aspekte betrachtet werden. Verführerisch beim Beginn einer beruflichen Ausbildung ist natürlich das schnelle Geld. Endlich auf eigenen Beinen stehen und nicht mehr von Mama und Papa abhängig zu sein, ist für viele ein Grund, die Ausbildung dem Studium vorzuziehen. Langfristig gesehen lässt sich mit einem abgeschlossenen Studium im Normalfall aber mehr Geld verdienen. Abgesehen von den klassischen Bildungswegen Ausbildung und Studium gibt es auch noch andere Alternativen, um den Einstieg in den Traumberuf zu finden.

Zunächst muss das eine das andere nicht ausschließen. Im Klartext heißt das: viele Betriebe bieten ihren Azubis ein bezahltes Studium nach Abschluss der Ausbildung an. Alternativ ist es auch möglich, zuerst eine Ausbildung zu machen und hinterher zu studieren. Viele wollen erst mal „was in der Tasche haben“, bevor sie ins Studium starten. Wenn es dann darum geht einen Job zu finden, kann man neben den akademischen Kenntnissen einige Jahre Berufserfahrung vorweisen. Das sehen die Unternehmen immer gerne.

Heiß begehrt sind auch die sogenannten „dualen Studiengänge“. Bei diesem Bildungsweg werden berufliche Ausbildung und Studium kombiniert. Man bewirbt sich ganz normal bei den einzelnen Unternehmen und beginnt dort eine Ausbildung. Zusätzlich geht man meist blockweise zur Uni. Das bedeutet im Wechsel drei Monate arbeiten, drei Monate studieren. Oft ist es aber auch ein Muss abends oder am Wochenende für die Uni zu büffeln und das verlangt ein hohes Maß an Selbstdisziplin. Der klare Vorteil beim dualen Studium ist der schnelle Einstieg in eine hohe Position. Ausbildung und Studium werden gleichzeitig in einer Zeit von nur drei Jahren abgeschlossen. Stress ist dabei allerdings vorprogrammiert.

Was jeder über die Ausbildung wissen sollte:

  • Wer eine Ausbildung dem Studium vorzieht, ist früher fertig und verdient sein eigenes Geld.
  • Eine Ausbildung kostet lange nicht so viel wie ein Studium.
  • Man wird durch das selbstverdiente Geld schneller unabhängig und steht auf eigenen Beinen.
  • Nach abgeschlossener Ausbildung ist der Einstieg in den Beruf viel fließender als beim Studium, da praktische Erfahrungen vorhanden sind.
  • Für Leute, die lieber praktisch arbeiten und sich so gar nicht fürs Lernen begeistern können, ist die Ausbildung besser geeignet.

Was jeder über das Studium wissen sollte:

  • Für bestimmte Berufe ist ein vorheriges Studium Pflicht.
  • Im Studium eignet man sich bestimmte Fertigkeiten an, wie etwa wissenschaftliches Arbeiten, die man in der Ausbildung nicht beigebracht bekommt.
  • Die Gefahr arbeitslos zu werden ist mit abgeschlossenem Studium wesentlich geringer.
  • Bestimmte Unternehmensebenen lassen sich nur mit einem Studienabschluss betreten.
  • Die Zeit des Studiums ist für viele Menschen die schönste Zeit ihres Lebens!

Letztlich ist natürlich ausschlaggebend, welcher Bildungsweg sich für den Traumberuf am besten eignet. Möchte man später Anwalt oder Mediziner werden, lässt sich ein Studium nicht umgehen. Bei journalistischen Tätigkeiten ist der Weg in den Beruf aber beispielsweise sehr variabel. Praktische Fähigkeiten und Erfahrungen lassen sich in der Ausbildung - dem Volontariat - gut sammeln. Aber es gibt auch zahlreiche Studiengänge, wie Journalistik oder Publizistik, bei denen man wichtige Vorgänge erlernt.

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