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AuslandsBAföG

AuslandsBAföG – Ins Ausland durch Unterstützung von Vater Staat

Für viele Studenten ist es ein Traum einmal eine Zeit ins Ausland zu gehen. Doch meist ist die studentische Geldbörse eher klein, und man kommt schon in Deutschland gerade so über die Runden. Wie soll man dann einen teuren Auslandsaufenthalt finanzieren? Eine Lösung lautet AuslandsBAföG.

Schon in Deutschland werden viele Studenten oder Auszubildende während ihrer Studienzeit vom Staat finanziell unterstützt.
Doch selbst wer in Deutschland keinen Anspruch auf BAföG hat, hat Chancen ein AuslandsBAföG zu bekommen.

Es gibt jedoch einige Voraussetzungen, die dazu erfüllt sein müssen:

  • Wenn die Ausbildung innerhalb der EU oder der Schweiz erfolgt, kann sie von Anfang an bis zu ihrem Ende gefördert werden.
  • Bei einer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit von einer Ausbildungsstätte im Inland und einer oder auch mehreren Bildungsanstalten im Ausland können Auslandsaufenthalte für ihre jeweilige Dauer gefördert werden.
  • Die Studienleistungen im Ausland müssen zumindest teilweise auf das Studium in Deutschland angerechnet werden können. Dazu sollte der Mindestaufenthalt für ein AuslandsBAföG 6 Monate bzw. ein Semester betragen, im Falle eines Praktikums zwölf Wochen.
  • Für Bildungsaufenthalte im Rahmen einer Ausbildung im Inland, die nicht in der EU oder in der Schweiz stattfinden, wird nur über den Zeitraum von einem Jahr bzw. in Einzelfällen bis zu zweieinhalb Jahren AuslandsBAföG gezahlt.

Um AuslandsBAföG zu erhalten, sollte man auch die Sprache des jeweiligen Landes beherrschen. Dazu reicht bei der AuslandsBAföG-Behörde ein Zeugnis mit Vermerk „Zur Vorlage bei einem Amt für Ausbildungsförderung“, das zum Beispiel von einem Professor ausgestellt werden kann.

Für die Aufnahme an der Uni wird allerdings ein Sprachtest verlangt, wie beispielsweise der TOEFL-Test. Unter folgenden Aspekten muss man den Sprachtest allerdings nicht ablegen:

  • Mindestens ein Jahr Ausbildung oder Studium in einem Land mit gleicher Landes- und Unterrichtssprache
  • Hochschulreife, erworben an einem Doppel- oder Fremdsprachigen Gymnasium , an dem in Landessprache des Austauschlandes unterrichtet wurde
  • Landes- und Unterrichtssprache wurde bereits seit mindestens 6 Jahren in der Schule unterrichtet
  • Teilnahme an einem Stipendien- oder Austauschprogramm der jeweiligen Sprache