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Studentenclubs

Die Nacht zum Tag machen

In jeder Universitätsstadt findet man sie – die Studentenclubs! Doch was macht sie eigentlich aus? Haben wirklich nur Studenten Zutritt zu einem Studentenclub? Das, und noch vieles mehr, haben wir für dich heraus gefunden.

Studentenclub – was ist das eigentlich?

Es ist ein ganz normaler Wochentag und das ersehnte Wochenende ist noch in weiter Ferne. Dennoch hat sich eine Masse an Feierwütigen zusammen gefunden, die die Tanzfläche bis zum Morgengrauen nicht verlassen. Dabei handelt es sich nicht etwa um hartgesottene Bürohengste, die die Nacht durchmachen und ohne Schlaf auskommen. Nein, vielmehr sind es Studenten, die in einem Studentenclub die Nacht zum Tag machen.

Warum sie das können? Ganz einfach: Studenten haben keine festen Vorlesungszeiten und während am einen Tag der Wecker schon um halb 7 klingelt, beginnt das Seminar am nächsten vielleicht erst um vier Uhr nachmittags. Die freie Zeit sollte eigentlich zum Lernen genutzt werden, doch mal ehrlich: Wer würde diese Freiheit nicht genießen und abends lieber feiern gehen, statt über den Büchern zu hocken? Genau diesen Gedankengang machen sich auch Studentenclubs zunutze und veranstalten an Werktagen Parties. Diese werden dementsprechend hauptsächlich von Studenten besucht, denn wer sonst kann es sich leisten, am nächsten Tag bis in die Puppen zu schlafen?

Ein Studentenclub kann, muss aber nicht, von Studenten einer Hochschule betrieben werden. Dies ist oft in kleineren Städten der Fall, da die Studenten so versuchen, das fehlende Angebot an Parties auszugleichen. Doch auch in Großstädten, wie beispielsweise Köln, haben sich Studentenclubs etabliert.

Manche Studentenclubs weisen sich selbst als solchen aus. Das bedeutet, sie tragen diese Bezeichnung in ihrem Namen und das Vorzeigen eines Studentenausweises ist notwendig, um Zutritt zu erhalten. Andere hingegen entwickeln sich im Laufe der Zeit zu einem Studentenclub, da die Lage, Öffnungszeiten oder die Preise den Studenten entgegen kommen.

Was ist das besondere an einem Studentenclub?

Neben Parties an Werktagen weist ein Studentenclub weitere Merkmale auf, die ihn als solchen charakterisieren. So liegen die Preise beispielsweise deutlich unter dem üblichen Niveau. Um Studenten trotz knappem Budget anzulocken und das obligatorische Vorglühen zumindest zu verkürzen, werden ausgewählte Getränke oft zu extrem niedrigen Preisen angeboten. Besondere Angebote, wie beispielsweise kühles Bier oder feuriger Tequila für einen Euro, lassen die Herzen der Studenten höher schlagen.

Auch die Musik ist in Studentenclubs an den Geschmack der Studierenden angepasst. In der Regel werden Lieder unterschiedlicher Musikrichtungen gespielt, um alle Besucher anzusprechen. Dabei kann es sich um aktuelle Songs oder doch eher alte Partykracher handeln.

Dresscode? In einem Studentenclub? Wohl eher nicht. Hier darf jeder so kommen, wie er möchte. Lässige Kleidung verschiedenster Stile ist angesagt. Auch arrogante Türsteher sind hier völlig fehl am Platz.

Studentenclub – mehr als eine Disco

Viele Studentenclubs, die sich in studentischer Selbstverwaltung befinden, liegen in unmittelbarer Hochschulnähe. Sie bestehen in der Regel aus einigen kleinen Räumen, die die Studenten selbst gestaltet haben. Außer für Studentenparties können die Räume auch als Aufenthaltsort genutzt werden. In einigen Fällen stehen auch Billardtische, Dartscheiben und Kicker bereit, um beispielsweise die öden Stunden zwischen den Vorlesungen zu überbrücken.

Wo gibt es Studentenclubs?

Studentenclubs sind normalerweise in jeder Stadt vertreten, in der es auch eine Hochschule gibt. Einige Beispiele haben wir hier für euch zusammen gestellt:

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