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Studentenreisen

Urlaubstipps - Wie fliegt man günstig als Student?

Als Student ist man nicht John Travolta. Und auch nicht Bruce Dickinson. Soll heißen: Vorm Haus parkt nicht die eigene Boeing 707 oder der Band-Jet. Was gut für die Aussicht aus der Studentenbude ist, ist schlecht, wenn es ans Verreisen mit dem Flugzeug geht.

Sicher, seit mehr als 10 Jahren gibt es Billigflieger wie SunExpress, die Ziele in ganz Europa anfliegen. Aber dennoch sind Flugreisen für den Geldbeutel Studierender meist immer noch am Rande des „Zu teuer“. Damit Ihr in Zukunft ein paar Euro spart und Euch auch mal einen Kurztrip in einige der beliebtesten Metropolen wie London, Barcelona oder sogar Ibiza leisten könnt, haben wir hier die fünf besten Tipps und Regeln fürs Günstig-Fliegen für Euch gesammelt.

1. Wer früh bucht, fliegt zum besten Preis

Prokrastination ist was für Hausarbeiten! Bei der Flugbuchung gilt: Je früher Du planst und auch buchst, desto günstiger fliegst Du. Das ist nicht so toll, wenn Du spontan Deine Freundin, die gerade ihr Erasmusjahr im Ausland macht, besuchen möchtest. Es ergibt aber umso mehr Sinn, wenn Du Sie an ihrem Geburtstag überraschen willst. Für innerdeutsche oder europaweite Flüge empfiehlt sich laut Statistiken eine Vorlaufzeit von sechs bis acht Wochen. Steuert Ihr ein Fernreiseziel wie Bangkok oder New York an, erhöht sich die Zeitspanne auf 15 bis 20 Wochen vor dem Abflug, wie das Flugvergleichsportal Skyscanner nach Auswertung seiner Statistiken herausfand.

2. Wer flexibel ist, gewinnt

Dir ist egal, an welchem Wochentag Du fliegst? Perfekt! Wenn Du Dich bei der An- und der Abreise nicht festlegen musst, dann klick ein wenig auf den Flugportalen oder den Homepages der Fluggesellschaften herum. Freitag wird gern als besonders günstig empfohlen – wenn Du ganz früh morgens oder abends losfliegen möchtest. Montag gilt als günstiger Rückflugtag für innereuropäische Flüge – wer von weiter weg zurück kommt, der findet sonntags gute Preise.

Aber Flexibilität ist nicht nur bei den Abflugzeiten wichtig. Sind gleich zwei oder mehrere Airports in Deiner Nähe, dann vergleiche auch hier unbedingt die Preise. Ein Beispiel: Wer im rheinland-pfälzischen Westerwald wohnt, hat als nahe Abflughäfen drei (mit leichten Abstrichen vier) Airports zur Verfügung: Frankfurt/Main (FRA), Köln-Bonn (CGN), Frankfurt/Hahn (HHN) und vielleicht noch Luxemburg (LUX). Ein Tool, das Dir bei der Wahl des günstigsten Abflughafens hilft, ist die Umkreissuche von Google Flights.

Zudem gilt noch eine weitere Regel bei der Flexibilität: Wer günstig fliegt, sollte sich nicht auf eine spezielle Airline versteifen. Auch die günstigeren Fluglinien bringen Dich von A nach B.

3. Flieg niemals zur Ferienzeit in Deinem Land und auch nicht zur Hauptreisezeit

Zur Hauptreisezeit hin ziehen die Preise der Fluggesellschaften ordentlich an. Dasselbe gilt für die Ferienzeiten in Deinem Bundesland. Schau Dich im zweiten Fall nach anderen Abflugmöglichkeiten in nahen Bundesländern um, in denen die Schüler noch die Schulbank drücken müssen.

4. Checke Flugsuchmaschinen, schau aber auch direkt bei den Airlines nach

Die Algorithmen der Flugsuchmaschinen werden immer exakter. Das ist gut für Dich. Versteife Dich aber nie auf nur eine dieser Maschinen, sondern prüfe Deine Flugverbindung auf allen Portalen von Google Flights über Momondo bis Kayak und Co.

Und vergiss auch nicht, direkt bei den Airlines reinzuschauen. Auch dort gibt es öfters besondere Rabattaktionen, mit denen Du bei der Buchung Deines Fluges ordentlich Geld sparen kannst. Und wenn Du schon einmal da bist, meld Dich doch am besten auch für ein paar Newsletter an – Abonnenten bekommen öfters besondere Angebote, die für den normalen Kunden nicht gelten.

Noch etwas: Schau, wenn möglich, mehrmals pro Tag auf die entsprechenden Seiten. Flugpreise sind immer im Fluss und können sich stündlich ändern.

5. Was für Experten: Auf der Suche nach Error Fares

Error Fares können Dir richtig ordentlich beim Geldsparen helfen. Aber was sind eigentlich Error Fares? Ganz einfach: Preisfehler. Und wie passieren sie? Ebenfalls ganz einfach. Entweder spinnt das Computerprogramm beim Eintragen des korrekten Preises oder auf Grund von komplizierten Flugpreisberechnungen bei Mehr-Länder-Flügen kommt es zu Berechnungsfehlern. So oder so ist die Ersparnis, die man durch Error Fares machen kann, erheblich. Daher gibt es auch immer mehr Seiten im Netz, die sich auf das Aufspüren solcher Fehlpreise spezialisiert haben.

Aber doppelt Achtung:

  1. Es ist den Fluganbietern u. U. möglich, den gebuchten Flug zum „falschen Preis“ zu stornieren.
  2. Wenn Du einen Error-Fare-Flug buchst, musst Du schnell sein. Wenn es nach New York für 100 statt 1.000 Euro geht, ist der Andrang, einen solchen Flug zu erwischen, natürlich besonders hoch.

Wir wünschen Dir einen guten Flug - für wenig Geld!